Slidecasting - Neue Möglichkeiten des WWW in den internen ProzessenMittwoch, 4. November 2009In den letzten Tagen habe ich erste - sehr positive -Erfahrungen mit den sogenannten 'Slidecasts' gemacht. Slidecasts erlauben es Vorträgsfolien mit der entsprechenden 'Tonspur' online zu stellen. Dem Wikimanagement-Erfolgsfaktor der 'Einfachheit in der Nutzung' folgend, ist das Erstellen eines Slidecasts sehr einfach und der Aufwand überschaubar. Ein digitales Diktiergerät und ein Krawattenmikrofon reichen als technische Voraussetzung. Die mitgeschnittene Tonaufnahme (MP3) und die Folien (PPT oder PDF) können über www.slideshare.net miteinander so miteinander verknüpft werden, dass Folien und Vortrag synchron über einen Webbrowser abgespielt werden können. Der Aufwand ist deutlich geringer als bei den von mir bisher angedachten Konzepten per Videokamera oder Nachvertonung der Folien. Ich habe dies zunächst in einer Vorlesung und bei einem Fachvortrag ausprobiert. Das Feed-back war in beiden Anwendungsfeldern äußerst positiv. Hier der Link auf meinen gestrigen Vortrag zu den neuen Möglichkeiten des WWW in den internen Prozessen. Ich gehe dabei insbesondere auf die Bereiche Personal, Wissensmanagement, Crowd Sourcing und Projektmanagement/Organisation ein. Also, einfach einmal ausprobieren! Impressionen von der Knowtech - Wikimanagement im GesschäftsprozessmanagementSamstag, 31. Oktober 2009Diesen Oktober fand in Bad Homburg v.d.H. die KnowTech statt. Die Veranstaltung war trotz enger Reise- und Konferenzbudgets gut besucht und sehr interessant. Faszinierend festzustellen, wie weit bei vielen Menschen Web 2.0, Twitter und Co schon selbstverständlich sind, während diese Angebote und die dahinterliegende Philosophie an anderer Stelle immer noch nicht angekommen ist. Interessant war vor allem die Keynote von Dave Snowden. Sein Sichtweise auf die Themen Wissensmanagement und Zusammenarbeit ist wirklich sehr interessant. Auch spannend war ein Beitrag ein Beitrag zur Nutzung der Weisheit der Vielen mit Hilfe von Elektronischen Prognosemärkten von Aleksander Ivanov von Crowdworx. Mein Vortrag zu den Möglichkeiten des Web 2.0 im Geschäftsprozessmanagement, der übrigens auch das Thema der unterschiedlichen Durchdringung von Web 2.0 bei Führungskräften streift, ist hier als PDF und hier als Slidecast verfügbar. Encarta wird eingestelltFreitag, 3. April 2009Microsoft hat mitgeteilt, dass die Encarta-Enzyklopädie zum 31. Oktober des Jahres eingestellt wird. Schade! Erlaubt doch gerade das moderne leistungsstarke Internet den einfachen und unmittelbaren Vergleich verschiedener (Online-)Quellen und kann so dazu beitragen die Vielfalt unterschiedlichster Perspektiven und Darstellungsweisen direkt zu studieren und zu vergleichen. So sind gerade bei Encarta Videos, Audio-Beiträge und 360 Grad-Darstellungen verfügbar, wie sie bei Wikipedia kaum und dann vor allem über Verlinkungen auf externe Seiten zu finden sind. Gleichzeitig zeigt das Ende von Encarta wieder einmal, wie sehr Open Source und Social Software Geschäftsmodelle auf den Prüfstand stellen. Enzyklopädien, Online-Content und Software sind hier nur der Anfang. Inzwischen auch als 'Peer-2-Peer-Economy' bezeichnet, finden sich zunehmend Beispiele für Branchen, in denen die Potenziale auch von Lieferanten, Kunden und Mitarbeitern genutzt werden, Grenzen verschwinden und viele der Wikimanagement-Charakteristika zu erkennen sind. Neben den im Wikimanagement-Buch genannten Beispielen, seien hier etwa noch Micro-Credits, die die klassichen Finanzdienstleister umgehen, genannt. So etwa bei KIVA. Auch in der Energieversorgung verwischen alte Grenzen zwischen Kunden und Lieferanten. Mit leistungsfähigeren Photovoltaik- und Winderenergie-Anlagen werden die Kunden bereits heute an vielen Stellen zu Lieferanten. Mit dezentralen Brennstoffzellen in PKW wird sich dieser Trend zukünftig vielleicht noch weiter verstärken. Deutliche Hinweise, dass in allen Unternehmen kontinuierlich geschaut werden muss, welche Potenziale durch neue Organisationsprinzipien brachliegen und wie sich die Branche verändert.....
Geschrieben von Ayelt Komus
in Wikimanagement-Erfolgsfaktoren in der Praxis
um
11:38
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: enzyklopädie, wikipedia
Wikimanagement beim BPM-Forum - Wikis in der Praxis/ Mapping als LösungsansatzMittwoch, 8. Oktober 2008Gestern und heute fand das IIR-Forum Business Process Management in Mainz statt. Zum siebten Mal trafen sich BPM-Verantwortliche aus Fachbereichen und IT. Wie schon im Jahr zuvor hatten die Beiträge eine sehr hohe Qualität. Besonders hervorzuheben ist die augeprägte und konstruktive Diskussionskultur. Tagungsleiter Thomas Olbrich gelingt es immer wieder eine Atmosphäre zu schaffen, die ausführliche, offene und kritische Diskussion fordert und fördert. Ein wohltuender Unterschied zu anderen Hochglanz-Veranstaltungen, in den sich eine "Success Story" an die nächste reiht und der Zuhörer sich die Augen reibt, wie toll es doch in allen anderen Unternehmen anscheinend läuft. Inhaltlich herausheben möchte ich 2 Aspekte. Auch dieses Jahr fand das Thema Organisationskultur und nicht zuletzt, was das BPM von Wiki und Co lernen kann, großen Raum und viele Diskussionsbeiträge. Sehr erfreulich: Mein Vortrag aus dem letzten Jahr zum Wikimanagement im BPM hat in mindestens einem der teilnehmenden Unternehmen zu einen umfassenden Einsatz von Wikis geführt: Nach anfänglicher Skepsis hat einer der großen Automobilhersteller Wikis auf Basis von Confluence in das bestehende Prozessportal integriert. Diese bieten auch durch vorgefertigte Templates Unterstützung. So gibt es etwa Templates für das Projektmanagement. Und das Thema wird super angenommen. Die Mitarbeiter arbeiten intensiv mit den Wikis. Es gibt inzwischen mehrere tausend Einträge, die aktiv weiterentwickelt werden. Spannend auch: Im Plenum wurde das Thema Grassroot-BPM immer wieder aufgenommen und diskutiert. Ein weiteres Thema, das heiß diskutiert wurde, war die Verknüpfung und das Zusammenspiel der verschiedenen Sichten auf den Geschäftsprozess. Thomas Allweyer zeigte, dass eine ansprechende und praktikable fachliche Prozessmodellierung (bspw. per BPMN oder EPK) viele Aspekte nicht berücksichtigt und auch nicht berücksichtigen kann, die bei der anschließenden Umsetzung in eine lauffähiges technisches System unbedingt notwendig sind. Damit hat Thomas Allweyer deutlich gemacht, dass eine Umsetzung per Knopfdruck vom fachlichen Modell in die Anwendung so einfach nicht oder nur sehr begrenzt funktioniert. Hier der Link auf seinen Beitrag. Folgt man diesen Überlegungen so ergibt sich, dass wir noch lange Zeit neben den fachlichen Modellen technisch orientierte Modelle haben werden. Es stellt sich die Frage, wie man die laufende Weiterentwicklung der Modelle mit den jeweils unterschiedlichen Perspektiven sinnvoll vorantreibt, ohne den Zusammenhang zu verlieren. Diese Herausforderung verschärft sich durch einen weiteren Aspekt: Die meisten Teilnehmer stimmten überein, dass auch bei definierten unternehmensweiten Methoden und zentraler Modellierungsinfrastruktur sich fast immer unabhängige Inseln mit Prozessmodellen oder Prozesswelten entwickeln - und wenn dies nur die kleinen Prozessskizzen in PPT oder Excel sind, die das tägliche Tun aus der Sicht der einzelnen Mitarbeiter beschreiben und unterstützen. Im Sinne eines Wikimanagement-Ansatzes sind diese Modelle natürlich wertvolle Schätze, die unmittelbares und praxisnahes Wissen bedeuten, und somit eher gefördert als verhindert werden sollten. Aber wie lassen sich all diese Welten integrieren? Wie kann das wertvolle Wissen der Prozessmodell-Inseln sinnvoll und synergetisch zusammen mit den Fach-Prozessmodellen verknüpft werden, die zudem auch - wie gesehen - nicht identisch sind mit den technisch orientierten Modellen? Vielleicht gibt uns hier Davenports 'Include Pointers to People' einen wichtigen Hinweis. Davenport hat vor längerer Zeit die Grenzen der Dokumentation des Wissens erkannt. Im Gegensatz zu vielen anderen Wissensmanagement-Experten, die das alleinige Heil in technischen Wissensmanagement-Systemen suchten, empfahl er, zu akzeptieren, dass nicht alles Wissen erfasst werden kann, und daher ein sinnvolles Zusammenspiel mit personenbezogenem Wissen unerlässlich ist. Die Basis dafür sind eben 'Pointer to People' Dieser Ansatz lässt sich vielleicht auch auf das Zusammenspiel der Modelle übertragen. Wenn wir eine einheitliche und durchgängige Modellierung nicht erreichen können bzw. wollen, so helfen vielleicht 'Pointer', also Querverweise zwischen den Prozessen, auf ein drohendes Auseinanderdriften aufmerksam zu machen bzw. Abstimmungsbedarf zu erkennen. Schnell wird sich in der Praxis die Frage stellen, welches überhaupt die Prozesse der Realität sind, auf die sich die Modelle beziehen. Was passiert bei Varianten oder unterschiedlichen Segmentierungen ...? Gleichwohl denke ich, dass ein derartiges Mapping ein interessanter Ansatz ist, mit dem die unterschiedlichen Modelle (zentrale fachliche Prozessmodelle, dezentrale Prozessmodelle und technische Modelle) des selben Sachverhaltes zusammengehalten werden können und Abstimmungsbedarfe deutlich werden können! Geht man - wie ich - davon aus, dass wir nicht bei allen Prozessen auf eine eng strukturierte, zentral gesteuerte Prozessmodellierung verzichten können, so ist dies ist eine der zentralen, nicht zu unterschätzende Herausforderungen, will man ein Wikimanagement-BPM in der Praxis ermöglichen! P.S. Hier noch die Links zu den von mir auf der Konferenz gehalten Vorträge zur BPM-Umfrage und zur atmenden BPM-Organisation.
Geschrieben von Ayelt Komus
in Wikimanagement-Erfolgsfaktoren in der Praxis
um
15:19
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: bpm, wikimanagement
Wikipatterns, Spielwiesen und Wikimanagement aus dem Jahr 1983Samstag, 10. Mai 2008Die Affinität zu Informationstechnologie, Internet und wohl auch nicht zuletzt Social Software wird von vielen Faktoren beeinflusst. So verzeichnet der (N)Onliner-Atlas 2007 in der Altersgruppe 14-29 Jahre 88% Onliner im Gegensatz zu nur 35% in der Altersgruppe 50+. Weiterhin korrelieren Bildung und Haushaltsnettoeinkommen deutlich positiv mit der Internet-Nutzung. Bei der Nutzung von Wikis scheint die Fachrichtung ein sehr wichtiger Einflussfaktor für die Wiki-Affinität zu sein. Folgt man - trotz der methodischen Probleme - der Erhebung 'Wikipedianer nach Wissensgebieten', so fällt auf, dass alleine 'Computer, Informatik' und 'Naturwissenschaft' ein Drittel der Wikipedianer ausmachen. Ein Bild, das mir angesichts der Themenschwerpunkte und der Kultur der Wikipedia durchaus plausibel erscheint. Auch stelle ich im täglichen Leben fest, wie unterschiedlich die Akzeptanz für die gemeinsame und aktive Nutzung von Wikis und anderen Ansätzen der Social Software ist. Die Bandbreite reicht von Menschen, die ohne ein Wort der Rückfrage sofort ein Wiki nutzen, um bspw. ein Telefonat vorzubereiten und mitzudokumentieren bis hin zu Menschen, die nicht einmal den Denkansatz verstehen, geschweige denn ihre Gedanken in einem Werkzeug dieser Art einzubringen - vor allem, wenn nicht jede Silbe dreimal geprüft und abgesichert wurde. Was nun also tun, wenn meine Zielgruppe - die Personen mit denen ich zusammen arbeiten möchte/muss - nicht unbedingt Technologie- und Wikisophie-affin ist? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich wikipatterns.com.* Wikipatterns sammelt Muster, die hilfreich sind, wenn es darum geht, die Nutzung von Wikis in der Organisation zu fördern. Die Hinweise gliedern sich in vier Kategorien 'People-Patterns' und 'People Anti-Patterns', 'Adoption Patterns' und 'Adoption Anti-Patterns'. Bei den People-Patterns, dürfte m.E. die 'virale' Strategie besonders erfolgsversprechend sein. Nichts ist authentischer und wirksamer als eine persönliche Empfehlung mit direktem Mehrwert für den Empfänger. Bei den Negativ-Mustern scheinen mir insbesondere Gates und eng damit verbunden RegistrationRequired besonders wichtige Misserfolgsmuster zu sein. Dass das Angebot einer 'Sandbox', also einer Spielwiese für die Wiki-Nutzung kontraproduktiv ist, da es zusätzliche Hürden vor der Beteiligung an den eigentlichen, 'produktiven' Artikeln aufbaut, scheint mir dagegen nicht so einleuchtend. Hat doch schließlich das Erfolgswiki schlechthin - Wikipedia - eben auch eine solche Sandbox. Weiterhin trägt eine solche Spielwiese dazu bei Ängste abzubauen, die immer wieder offensichtlich werden, wenn man Menschen neu an Wikis heranführt. Hier ist übrigens der Blick in einen der Klassiker der Wirtschaftsinformatik aufschlussreich. Aus 'The information archipelago - plotting a course' von McFarlan, McKenney und Pyburn (Harvard Business Review im Januar/Febraur 1983) wird insbesondere die dort dargestellte 'Bedeutungsmatrix' für IT-Systeme noch heute oft zitiert.** Interessant sind aber auch die Aussagen zur Aufnahme neuer Technologien. McFarlan et al. unterscheiden dort zwischen vier Phasen der Nutzung neuer Technologien:
In der ersten Phase sehen die Autoren den Aufbau erster Erfahrungen ohne konkreten Mehrwert zur Erlernung der technischen Beherrschung als vorherrschenden Aspekt. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Abschätzung der wirklichen Einsatzfelder und -potenziale noch nicht wirklich möglich. In Phase 2 steht das Lernen aus der Sicht der Nutzer im Vordergrund. Hier werden vor allem Pilot-Projekte mit den zukünftigen Nutzern empfohlen. Erfolgsfaktoren sind Planungsansätze, die 'rough and dirty' sind sowie das Gewinnen des Interesses der Nutzer. Hier steht der eigentliche Nutzen der neuen Anwendung also ebenfalls noch nicht im Vordergrund. In Phase 3 finden sich bei McFarlan et al. sehr 'klassische' und 'harte' Managementsansätze (Kontrolle). Aber schon in Phase 4 weisen die Autoren auf die Grenzen der langfristigen Planung hin. Interessanterweise folgen die Empfehlungen der Phasen 1 und 2 sehr weitreichend Wikimanagement-Erfolgsfaktoren wie 'Emergenter Entwicklung', 'Inkrementeller Entwicklung', 'Flexibler Regelauslegung', ....
Was die Frage der Sandbox angeht, fühle ich mich also durch den Klassiker von McFarlan et al. bestätigt, da sich Wikis in Unternehmen zumeist in den Phasen1 und 2 nach McFarlan et al. befinden und entsprechend Lernen und Experimentieren ohne direkten Nutzen im Vordergrund stehen sollte. Es bleibt - meines Erachtens - also eher die Frage, wie die Sandbox für andere neue Technologien aussieht. (Wie baue ich also bspw. eine gute Spielwiese für meine SOA-Anwendung?) Für das Wikimanagement-Wiki gibt es jedenfalls auf alle Fälle eine Sandbox. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Geschrieben von Ayelt Komus
in Wikimanagement-Erfolgsfaktoren in der Praxis
um
06:00
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: einfachheit in der nutzung, mcfarlan, wikimanagement, wikimanagement-erfolgsfaktoren, wikipatterns
Wikipedia im Print! - Wikis als Spiegel der UnternehmensseeleDienstag, 22. April 2008Vor einigen Tagen haben wir mit dem Titel 'Der Brockhaus lebt' über das Wiederaufleben des Brockhaus in der Papierausgabe berichtet. Jetzt kündigt der zu Bertelsmann gehörende Wissen Media Verlag ein Print-Nachschlagewerk auf Basis von Wikipedia für September an! Nun gut, gedruckte Kopien, die an jedes Kind in einem Entwicklungsland auf der Erde verbreitet werden sollten, waren schon lange die Vision von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales. (Siehe auch der Wikipedia-Abschnitt im Wikimanagement-Buch, S. 46) Eine Vision, die ich - ehrlich gesagt nie so nachvollziehen konnte - ist doch schließlich das Fehlen einer guten Enzyklopädie nur eine kleine Facette des Problems. Da erscheint mir der One-Laptop-per-Child-Ansatz von Nicolas Negroponte -zumindest als Vision- doch schon wesentlich nachhaltiger. Dann ja auch gerne mit Wikipedia-Zugang.
Aus Management-Sicht interessant ist das Auswahlverfahren für die abgedruckten Wikipedia-Artikel. Die am häufigsten recherchierten Artikel machen das Rennen um den begrenzten Platz der Druckausgabe! Dieses Verfahren hat großen Charme und ließe sich in viele andere Felder übertragen. Sag mir, was in Wikipedia gerade aufgerufen wird, und ich sage Dir, was die Menschen bewegt. Leider sind m.W. die Aufruf-Statistiken für einzelne Artikel nicht offen einsehbar. (Sollte ich mich täuschen, freue ich mich über eine kurze Rückmeldung) Aber im Unternehmen ist dies ja kein Problem. Wird ein eigenes Wiki betrieben, so sind diese Statistiken verfügbar. Das Unternehmens-Wiki als Spiegel der Unternehmensseele!
Geschrieben von Ayelt Komus
in Neues aus der Web 2.0 Welt
um
20:09
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Einfachheit in der Nutzung - OberflächengestaltungMittwoch, 16. April 2008Der siebte Wikimanagement-Erfolgsfaktor lautet "Einfachheit in der Nutzung". Manchmal sagt ein Bild ja mehr als tausend Worte:
Geschrieben von Ayelt Komus
in Wikimanagement-Erfolgsfaktoren in der Praxis
um
15:05
| Kommentare (0)
| Trackback (1)
Tags für diesen Artikel: apple, einfachheit in der nutzung, erp, google, wikimanagement-erfolgsfaktoren
Microsofts Windows-Problem - Ein Web 2.0 Problem?Freitag, 11. April 2008Laut Gartner hat Microsoft ein Windows-Problem - so gestern zu lesen in der Computerwoche. War da nicht noch etwas? Gates verwirrt - zumindest mich - mit der Aussage, dass der Vista-Nachfolger schon nächstes Jahr kommen soll. Und das wo ich diesen Text doch noch auf einem Windows-XP-System schreibe - und damit wohl nicht der Einzige bin. Bei der Brandwahrnehmung steht Microsoft nach dem Brand Power Ranking 2007 nur noch auf Platz 59. Im Jahr 1996 stand MS noch auf Platz 1! Dass Microsoft seit langer Zeit mit seinen Web-Angeboten nicht dort ist, wo Microsoft gerne wäre ist auch kein Geheimnis. Der Wunsch durch die Übernahme von Yahoo!, dem 'New Kid on the Block' (Google feiert dieses Jahr seinen zehnten Geburtstag während Microsoft schon vor 3 Jahren 30 Jahre alt wurde.) endlich etwas entgegensetzen zu können, ist nur zu verständlich. Doch was steckt hinter den Problemen? Eben das Beispiel Windows macht Microsofts Schwierigkeiten deutlich. Vieles lässt sich sicherlich auch in die anderen Software-Bereiche übertragen. Inkrementelle Entwicklung Da ist zunächst das Release-Cycle Problem. Lange Entwicklungszyklen und mit großen neuen Versionen (2000, XP, Vista) führen zu extremer Komplexität und stellen Kunden vor Herausforderungen. Die Alternative aus der Welt der Social Software heißt bekanntermaßen 'Release Early- Release Often' oder - als 9. Wikimanagement-Erfolgsfaktor - 'inkrementelle Entwicklung'. Schließlich ist da die Bedrohung durch Wettbewerbsprodukte, insbesondere aus dem Bereich Open Source. So hat Linux als Alternative zu Windows seit langem das Experimentierstadium verlassen. Software im Web Das m.E. aber größte Problem ist ein anderes. Die für mich erkennbare Software-Philosophie fußt - im Positiven wie im Negativen - auf der Denkweise des letzten Jahrtausends. Software kommt in Pappboxen mit CDs/DVDs. Diese werden auf den Rechner eingespielt und bleiben dort - von Patches abgesehen - unverändert. Vielleicht ist die Alternative noch nicht technisch ausgereift, aber sie ist schon klar zu erkennen. Die Intelligenz liegt nicht auf meiner Festplatte, sondern im Netz - zumindest für Office-Anwendungen etc. Die Vorteile sind mannigfaltig. Keine Installationsvorgänge, Verfügbarkeit unabhängig vom jeweiligen Rechner, keine für mich erkennbaren Release-Probleme, keine lästigen Back-Ups und vor allem Möglichkeiten zur Collaboration. Dies bedroht Microsoft gleich doppelt. 1. Das Betriebssystem, das ich als relativ unbedarfter Konsument erwerbe, verliert an Bedeutung - Hauptsache der Web-Browser läuft. Bei den Servern im Web dürfte hingegen die Position von Open Source (Linux) noch viel gefährlicher für MS sein. 2. Die (Office-)Applikationen aus dem Web fangen an, nutzbar zu werden. Googles Produkte werden langsam besser. Sollte Googles angekündigtes 'Google Gear' wirklich die Weiterbearbeitung auf dem lokalen Off-Line-Rechner erlauben, so ist dies ein Durchbruch in einer Welt, die noch lange nicht immer On-Line ist. Im Office Bereich dürften insbesondere die Möglichkeiten der Web-Zusammenarbeit von großer Bedeutung sein.
Ich bin gespannt! ...und bis dahin arbeite ich weiter auf meinem Notebook mit Windows-Betriebssystem und Microsoft Office - wohlwissend, dass Microsoft auch beim Web-Browser zunächst die Zeichen der Zeit verschlafen hatte und den 'Browserkrieg' gegen Netscape dann schließlich mit Brachialgewalt für sich entschied. In diesem Markt macht inzwischen übrigens zunehmend der Firefox-Browser dem Internet Explorer das Leben schwer - eine Open Source-Lösung....
Geschrieben von Ayelt Komus
in Neues aus der IT-Welt
um
17:09
| Kommentar (1)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: gemeinsame vision, inkrementelle entwicklung, microsoft, wikimanagement-erfolgsfaktoren, windows
(Seite 1 von 1, insgesamt 8 Einträge)
|
Kalender
SucheWeblinksAktuelle EinträgeSlidecasting - Neue Möglichkeiten des WWW in den internen Prozessen
Mittwoch, November 4 2009 Impressionen von der Knowtech - Wikimanagement im Gesschäftsprozessmanagement Samstag, Oktober 31 2009 Encarta wird eingestellt Freitag, April 3 2009 Wikimanagement beim BPM-Forum - Wikis in der Praxis/ Mapping als Lösungsansatz Mittwoch, Oktober 8 2008 Wikicandidate - Der Wunschpräsident Dienstag, Juni 24 2008 KategorienTagsArchiveBlog abonnieren |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||

